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18.05.11 15:43

 

Tag des Ausbildungsplatzes

Handwerk im Norden bietet jungen Menschen attraktive Ausbildungsplätze!

Kiel, 18.05. 2011 - Auszubildende sind im Handwerk herzlich willkommen, betont Ulrich Mietschke, Präsident von Handwerk Schleswig-Holstein e.V.. Besonders heute, am „Tag des Ausbildungsplatzes“, sei es angebracht, junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk zu begeistern. Mietschke: „Wir wissen um den demografischen Wandel, den schon begonnenen Fachkräftemangel und die teils unzureichende Schulbildung der jungen Menschen. Für unsere Betriebe ist es daher wichtiger denn je, offen auf potenzielle Auszubildende zuzugehen und um sie zu werben.“


Während man gegen den demografischen Wandel nichts tun könne, brenne dem Handwerk das Thema Schulbildung unter den Nägeln. „Dieses Problem können wir nicht allein lösen“, sagt Mietschke, „hierfür benötigen wir dringend die Unterstützung der Politik.“ Die Politik müsse jetzt die Grundlagen schaffen, um Jungen und Mädchen mit einem besseren Schulabschluss ins Ausbildungsleben zu entlassen. „Was unsere Betriebe in Bewerbungsgesprächen und Praktika teilweise erleben, lässt einem die Haare zum Himmel stehen“, berichtet Mietschke aus dem praktischen Alltag. Doch die Zeiten, in denen Betriebe sich die besten Bewerber aussuchen konnten, sind vorbei.

Mietschke: „Schule, Politik und Gesellschaft müssen sich jetzt gemeinsam noch stärker um diejenigen kümmern, denen der Übergang zwischen Schule und  Ausbildung schwer fällt. Auch das Handwerk engagiert sich hier, kann diese Aufgabe aber längst nicht alleine stemmen.“ Mietschke appelliert daher an alle Beteiligten, für eine bessere Schulbildung junger Menschen zu sorgen, damit ihnen im Berufsleben auch Chancen und Möglichkeiten eröffnet werden können. Wie im Handwerk: Hier ist es schnell möglich, mit guter Leistung Karriere zu machen. Das Handwerk hat hierfür entsprechende Bedingungen geschaffen.


Dass das Handwerk sich ins Zeug legt, zeigt diese Zahl: Bis Ende April wurden rund 28.000 Ausbildungsverträge eingetragen – ein Plus von 13,3 Prozent. Mietschke: „Wir kümmern uns um den Nachwuchs, denn im Handwerk ist es nicht entscheidend, woher man kommt, sondern wohin man will.“


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