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Sommerempfang 2010 - Ein voller Erfolg
Kiel – Der diesjährige Sommerempfang des in der Business Lounge der Sparkassen-Arena war trotz weiterer Termine an diesem Abend und trotz Sitzungswoche im Kieler Landtag sehr gut und namhaft besucht. Neben den Ministern Klaus Schlie und Dr. Ekkehard Klug sowie der Landtagsvizepräsidentin Herlich Marie Todsen-Reese und dem FDP-Fraktionsvorsitzenden Wolfgang Kubicki begrüßte Handwerkspräsident Ulrich Mietschke zahlreiche Abgeordnete aus Land- und Bundestag, Mitarbeiter der Landesregierung, Spitzenvertreter vieler Verbände und Kammern sowie Partner, Unternehmer und nicht zuletzt – Vertreter aus dem Handwerk.




Mietschke nutzte die Gunst der Stunde, die prominente Gästeschar auf die Anliegen des Handwerks hinzuweisen. So forderte er von der Politik, angesichts des bevorstehenden Wahlkampfes nicht bei den Haushaltskonsolidierungen einzuknicken: „Die Schuldenbremse 2020 muss eingehalten werden, denn nur so bleiben die Spielräume, die wir und die nachfolgenden Generationen dringend brauchen.“ Mietschke forderte die Regierung und das Parlament auf, die Sparbemühungen weiterhin ernst zu nehmen, denn die Zukunftsfähigkeit des Landes stehe auf dem Spiel. Es könne nicht sein, dass bis zur anstehenden Neuwahl in Schleswig-Holstein ein Stillstand eintrete, der von Wahlkampf gekennzeichnet sei und der dazu führe, dass keine Entscheidungen mehr getroffen würden. Es müsse viel mehr jetzt nachhaltig gehandelt werden.
Auch das Thema Schwarzarbeit brannte Mietschke unter den Nägeln: „Beteiligen Sie sich endlich aktiv am Kampf gegen die Schwarzarbeit“, forderte er von den anwesenden Politikern. Zwar schreibe sich jede Partei eben dieses in ihr Programm – aber in der Realität „passiert da so gut wie gar nichts“, so Mietschke.
Scharf ging Mietschke mit der geplanten Reform der Rundfunkgebühren ins Gericht. „Wenn ein Handwerksmeister durch die Reform der Rundfunkgebühren auf einmal eine Mehrbelastung von über 700 Prozent hat, dann können und wollen wir das nicht klaglos hinnehmen, sondern werden dagegen kämpfen“, sagte Mietschke. Die geplante GEZ-Reform sei in ihrer jetzigen Fassung nicht akzeptabel. Rundfunkgebühren seien keine Selbstbedienungsware.
„Vor uns die nächste Krise“ war das Thema des Gastredners an diesem Abend: Prof. Dr. Henning Klodt vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel unterhielt den Sommerempfang und seine Gäste mit treffenden Aussagen zur Finanz- und Wirtschaftskrise und verknüpfte dabei die wissenschaftlichen Ansätze gekonnt mit amüsanten Bemerkungen.
Entsprechend gut gelaunt gingen die Gäste anschließend zum kommunikativen und geschmackvollen Teil des Abends über: Das Team der Business Lounge, im Look der Imagekampagne eingekleidet, umsorgte die Gäste ausgezeichnet, und an vielen Tischen nutzte man die Gelegenheit zu einem intensiven Meinungsaustausch. In angenehmer Atmosphäre und bei bester Laune wurden Kontakte aufgefrischt, Netzwerke gesponnen und Neuigkeiten ausgetauscht.



